Vinotarischer Freitag: Leberwursthappen mit Pinot

Dieses Mal begeben wir uns kulinarisch in ein Weingebiet, das bei uns sozusagen direkt vor der Haustüre liegt: das Ahrtal. Auch in dieser Region gibt es viele deftige Köstlichkeiten, darunter die Eifeler Leberwurst. Diese präsentieren wir Euch passend zur Fastenzeit in einer fettarmen, veganen Version. Dazu probieren wir sowohl einen Blanc de Noirs Sekt, als auch einen trockenen Frühburgunder vom Weingut Sermann aus Altenahr.

Zutaten

200 g geräucherter Tofu
1 Dose Kidneybohnen (alternativ weiße Bohnen)
1 Zwiebel
3 EL Olivenöl
2 TL Majoran (am besten frisch)
Petersilie
Salz und Peffer

Die Zubereitung

Zwiebeln würfeln und in etwas Öl anbraten. Tofu ebenfalls klein schneiden und zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Mixer/Zerkleinerer geben. Vermengt die Zutaten solange, bis eine schön glatte Masse entstanden ist. Bei Bedarf etwas Öl oder Wasser hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ist die „Wurst“ gut vermengt, lasst Ihr sie am besten ein paar Tage im verschlossenen Glas bei Kühlschranktemperatur durchziehen.
Probiert die „Leberwurst“ anschließend garniert mit etwas frischer Petersilie und/oder Lauchzwiebeln auf einer Scheibe frischem Vollkornbrot. So habt Ihr eine eiweiß- und ballaststoffreiche Mahlzeit, über die sich nicht nur Euer Cholesterinspiegel freut.

Christinas Tipp: Oftmals ist Vollkornbrot nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Auch die Farbe sagt nicht unbedingt etwas darüber aus, ob „dunkles“ Mehl verwendet wurde. Zum Teil werden Brote nämlich mit Karamell oder Malzsirup eingefärbt, um Ihnen einen gesünderen Look zu verleihen. Ähnliches gilt für die Namen: ein Körner-, Vital- oder Fitnessbrot bezeichnet nicht in jedem Fall eine gesündere Alternative. Schaut daher auf die Zutatenliste. Hier sollte an erster Stelle und in möglichst hohem Anteil ein Vollkornmehl aufgeführt sein. Ein echtes Vollkornbrot besteht nämlich zu 90% aus einem Vollkornmehl.
Weitere Infos zu gesunder Ernährung findest du auf Christinas Blog: nutrition-matters.de

Der Wein

Zu unserem heutigen vinotarischen Gericht probieren wir einen trockenen Frühburgunder sowie einen Blanc de Noirs Brut – gemacht also aus Spätburgunder Trauben – aus dem Weingut Sermann in Altenahr. Zu diesem Weingut gehören die letzten Weinberge des Tals, wenn man den kleinen Fluss von der Mündung in den Rhein aus aufwärts abläuft oder mit dem Fahrrad daran entlang fährt. Übrigens kann man in diesem Fall auch ganz toll im Weingut Sermann einkehren und kleine, deftige Leckereien wie z.B. einen Brotzeiteller genießen.

Der Blanc de Noirs Brut passt leider nur bedingt zu unserer Leberwurst. Er hat sehr viel Power und drängt die zarte vegane Wurst ein wenig an den Rand. Dekoriert ihr eure Leberwursthappen allerdings noch mit frischer Petersilie dann passt es durch die Würze der Kräuter deutlich besser.

Der Frühburgunder ist sehr geschmeidig und passt sich so den zarten und leicht erdigen Aromen der veganen Leberwurst an. Ein gelungenes Zusammenspiel da der Frühburgunder nicht überbordend fruchtig ist. Unser klarer Favorit bei dieser Brotzeit.

Mehr Infos zum Weingut findest Du auf

sermann.de

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