Weingut Migsich in neuem Outfit

Seit einer Woche gibt es den neuen Webauftritt plus Online-Shop des Weinguts Migsich aus dem Burgenland. Das habe ich zum Anlass genommen den neuen Jahrgang schon mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und weil das Verkosten allein nur halb so viel Spaß macht habe ich gute Freunde zu einer Online-Weinprobe eingeladen!

Das Paket geschnürt mit zwei Weinen aus der Migsich Basislinie und zwei Weinen aus dem gehobenen „Slow-Winemaking“ Segment des Familienbetriebs haben wir zusammen mit einigen Leckereien unseren Freunden kontaktlos vor die Haustür gestellt. Die minimale Exponierung bringt auch jetzt eine Vorfreude auf maximalen Genuss!

Neu sind übrigens nur die Weinetiketten der Migsich Basis-Linie. Auch das Logo wurde komplett erneuert.
Die modernen, schwarz-weißen Label aus der „Slow-Winemaking“-Serie sind gleich geblieben. Ihr werdet sie vielleicht noch aus dem Probier-mal-Paket aus dem letzten Jahr kennen.

Das Weingut

Das moderne und bereits mehrfach ausgezeichnete Familienweingut liegt bei der Stadt Antau inmitten des üppiggrünen und sonnenverwöhnten Hügellandes westlich des Neusiedler Sees. Hier gedeihen vor allem Zweigelt und Blaufränkisch, aber auch Rosé und zahlreiche Weißweinsorten. Das Anbaugebiet Rosalia DAC gehört zum Burgenland, dem östlichsten der neun Bundesländer Österreichs welches direkt an Ungarn angrenzt.

Die Verkostung

Aber nun zu unserer digitalen Verkostung:
Gestartet sind wir mit dem Welschriesling aus der Basislinie. Diese spät reifende Rebsorte ist übrigens, anders als der Name vorgaukelt, kein Verwandter des Rieslings. Man vermutet, dass sie auf die altdeutsche Rebsorte Elbling zurückgeht. Angebaut wird sie heute vor allem in in Slovenien, Kroatien, Ungarn und in Österreich. Hier wird sie liebevoll „Wösch“ genannt.

Auge: Helles goldgelb.

Nase: Weißes Steinobst mit deutlichen Zitrusnoten.

Mund: Fruchtig leicht mit einer erfrischenden Säure und Aromen von junger Birne und Zitrus. Ein ganz unbeschwerter Start in die Weinprobe.

Als zweiter Wein folgte die Primadonna aus der „Slow-Winemaking“ Serie.

Auge: Sattes Goldgelb.

Nase: Wuchtiges Gewürzkabinett mit Trockenobst und präsenter Holznote.

Mund: Schwerer, cremiger Weißwein. Satter Extrakt mit intensiver Aromatik und deutlichen Holzanteilen. Sehr balanciert aber dennoch kein Wein zum nebenbei trinken. Eine Diva benötigt immer die volle Aufmerksamkeit des Publikums!

Nach ein paar Käsewürfeln, Krackern und Oliven ging es dann mit den beiden Rotweinen weiter. Die beiden sollte man ruhig schon zum Start der Weinprobe öffnen.

Als ersten Rotwein haben wir den Cabernet Sauvignon aus der Basis-Linie probiert. Er darf ruhig eine kurze Weile im Glas bleiben bevor man den ersten Schluck nimmt. Sonst entfaltet er nicht seine volle Kraft.

Auge: Dunkelrot.

Nase: Klassischer Cabernet mit viel Cassis und Würze.

Mund: Auch hier ist die schwarze Johannisbeere vorherrschend, bekommt aber einen zarten Schokoladenschmelz dazu. Feine Gerbstoffe treffen auf eine zarte Säure. Ein fruchtiger, leicht zugänglicher Roter für jede Gelegenheit.

Den Abschluss machte der Nobody aus der „Slow-Winemaking“ Serie. Diesen kräftigen, im Holz gereiften Merlot kann man am besten zu Beginn der Verkostung schon in die Gläser einschenken und zur Seite stellen. So kann er in Ruhe seine vollen Aromen entfalten.

Auge: Dunkles Rot mit leichten Lila Reflexen.

Nase: Schwarze und rote Kirschen treffen auf würzigen Tabak.

Mund: Vollmundige dunkle Fruchtaromen eingebettet in eine schöne, dezente Holznote. Elegant und mit langem Nachhall. Dieser Wein ist Niemand für die normalen Tage sondern ganz bestimmt für die Highlights!

Die Verkostung im kleinen, digitalen Kreis hat wunderbar funktioniert und es wurde (wieder einmal) ein langer Abend. 🙂

Den neuen Migsich Online-Auftritt inklusive Shop findet ihr hier:

migsich.at

Artikel zu: Burgenland Wein

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