Dry, damp oder vegan ? Neues Jahr, neue Vorsätze!

In keinem anderen Monat des Jahres wird mehr auf den Konsum von alkoholischen Getränken geachtet als im Januar. Im Zuge von guten Vorsätzen für ein neues Jahr sind aktuell mehrere Aktionen ganz vorn im Trend. Mit dabei sind neben dem recht bekannten #dryjanuary relativ neu auch der #veganuary und der #dryishjanuary aus der Bewegung des „Damp Lifestyle“. Was es damit alles auf sich hat werde ich im Folgenden mal für euch erläutern…

In den Zeiten vor Social Media haben wir Vorsätze wie mehr Sport machen, ein paar Kilo Abnehmen, Alkohol reduzieren oder auf Süßigkeiten verzichten für uns selbst umgesetzt. Zwar nicht im stillen Kämmerlien, aber mit deutlich weniger Aufmerksamkeit von Außen. Durch die diversen Social Media Kanäle ist es mittlerweile ein großer Trend sich innerhalb von Communities für solche Vorhaben zu vernetzen und sich so durch andere nicht nur inspirieren, sondern auch anspornen zu lassen. Ob es funktioniert kann nur jeder der es mal gemacht hat für sich selbst beurteilen. Letzten Endes ist und bleibt es aber der eigene Wille der zum erfolgreichen Durchhalten führt.

Dry January

Keinen Alkohol im Januar. Darum geht es bei dieser Challenge. Wer mitmacht muss nach den feucht-fröhlichen Feiertagen ganze 31 Tage lang durchhalten. Für Viele garnicht so einfach. Aber es soll sich gesundheitlich lohnen. Experten sprechen davon, dass die Teilnehmer nach dieser Zeit der Abstinenz ihr Immunsystem gestärkt und den Körper entgiftet haben. Dadurch wird unter anderem die Haut schöner, man verliert an Gewicht, hat einen besseren Schlaf und dadurch deutlich mehr Energie. Klingt doch nicht schlecht oder?!

Entstanden sein soll dieser Trend, der nun schon seit ein paar Jahren einen deutlichen Aufschwung durch diverse Social Media Plattformen bekommt, 2013 in Großbritannien. Obwohl es natürlich auch schon vorher immer wieder den guten Vorsatz gab, sich nach den Völlereien der Weihnachtsfeiertage gesünder zu ernähren.

Hintergrund für die Aktion bei der man 31 Tage lang komplett auf Alkohol verzichtet ist, dass man dem Körper eine Ruhepause gönnt um sich zu entgiften. Gleichzeitig möchte die Initiative „Alcohol change UK“ darauf aufmerksam machen, dass der übermäßige Konsum von Alkohol in Großbritannien immer noch zu den häufigsten Todesursachen bei der Bevölkerungsgruppe der 14 – 49-Jährigen zählt. Ziemlich erschreckend!
Und auch Deutschland gehört laut einer Studie zu den Hochkonsumländern von Alkohol. Die anstrengenden Coronajahre haben die Situation gefühlt eher verschärft als verbessert.

Dry-ish January / Damp Lifestyle

Neu auf dem Parkett der Trends zum Neujahrsstart ist die abgespeckte Version des „Dry January“. Nicht ganz verzichten, aber bewusster genießen darum geht es hier. In Maßen statt in Massen.
Ihr seid bei TikTok oder Instagram? Dann schaut doch mal unter dem Hashtag #dryishjanuary nach, welche Themen hier abgedeckt werden. Aufschluss geben kann auch der Hashtag #damplifestyle

Der „Dryish January“ ist auf einen Lebensstil abgestimmt, der das ganze Jahr über unter anderem den bewussten Umgang mit alkoholischen Getränken propagiert. Hier achtet man sehr auf die gesunde Ernährung und konsumiert unter dem Motto „Weniger ist mehr“. Zum Beispiel trinkt man nur an besonderen Tagen und nicht im normalen Alltag bzw. lieber nur 1-2 Gläser anstatt die ganze Flasche. Und mit den geeigneten Verschlüssen hält sich eine Flasche Wein ja auch ein paar Tage frisch. Am besten bewahrt ihr sie im Kühlschrank auf.


Übrigens gibt es auch Studien die belegen, dass wer den „Dry January“ erfolgreich absolviert, also den ganzen Januar auf Alkohol verzichtet, besonders gute Chancen hat, auch im weiteren Verlauf des Jahres seinen Alkoholkonsum deutlich zu verringern und einfach bewusster zu genießen.

Gute Vorsätze wie Diät und Sport

Nicht neu und nicht beschränkt auf einen bestimmten Monat im Jahr ist das Abnehmen. Nichtsdestotrotz starten viele Menschen gerade am 1. Januar mit dieser persönlichen Herausforderung. Sie fasten oder starten mit mehr Sport durch. Erst gestern habe ich bei meiner Gassirunde mit Douro trotz Regen wieder viele an mir vorbeirennen sehen. Die klassischen Neujahrsjogger.
Bei einem solchen Vorhaben kann man sein Gewicht auch durch das Reduzieren alkoholischer Getränke verringern. Denn wie andere Lebensmittel hat natürlich auch ein Glas Wein eine bestimmte Menge an Kalorien. Dabei gibt es übrigens auch einen Unterschied welchen Wein ich konsumiere! Eine Formel zum Errechnen der Kalorien und eine Übersicht über den Gehalt von Wein findet ihr im folgenden Blogartikel von Aldi Süd:

.

Solltet ihr also ganz klassisch mit dem Vorsatz ins neue Jahr gestartet sein mal wieder ein paar Kilos abzuspecken ist es sicherlich nicht schlecht auch hier einmal reinzuschauen und entsprechend euren Alkoholkonsum zu verändern bzw. zu reduzieren.

Veganuary


Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen: Aktuell werben einige Restaurants mit Speisekarten zum sogenannten #Veganuary. Das bedeutet, dass wer mitmacht 31 Tage lang auf tierische Produkte – also auch auf Honig, Eier, Milch verzichtet. Vorrangig geht es hier ums Essen.

Aber: Sich vegan ernähren, das geht auch beim Weingenuss! Aufgefallen ist mir in der letzten Zeit bei Gesprächen mit Winzern immer wieder, dass es deutlich mehr vegane Weine gibt, als tatsächlich auf dem Etikett ausgewiesen werden. Viele arbeiten schon seit Jahren ohne das Hinzufügen tierischer Produkte, wollen das Attribut „Vegan“ aber nicht unbedingt in den Vordergrund ihrer Marketingstrategie stellen. Wohingegen andere ganz bewusst diesen Wert bei ihren Kunden in die Waagschale werfen.

Machbar ist es in jedem Fall, indem zum Beispiel bei der Klärung von Wein statt Eiklar, Fischblase oder Gelatine Aktivkohle oder Minealerde verwendet werden. Eine Kennzeichnung der Verwendung von tierischen Produkten in der Weinherstellung gibt es nicht. Andersherum ist allerdings jeder wein vegan, auf dem dies auch draufsteht.

Zwar noch nicht unter dem Stichpunkt #veganuary, aber unter dem Slogan Vinotarischer Freitag habe ich vor zwei Jahren gemeinsam mit meiner Freundin, Ernährungsberaterin Christina Ehrhardt sowohl vegetarisch, als auch vegan in der heimischen Küche experimentiert. Die Ergebnisse findet ihr hier:

.

*Dieser Blogbeitrag enthält Werbung wg. Verlinkung*

Artikel zu: Kalorien, Wein, Abnehmen, veganuary, dry january

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s